AB InBev entwickelt leichteste Bierflasche der Welt

AB InBev entwickelt leichteste Bierflasche der Welt

19-08-2021
2021-06-09, AB InBev


Eine bahnbrechende Glasinnovation wird dazu beitragen, die CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren. AB InBev hat die leichteste Longneck-Bierflasche der Welt für die kommerzielle Produktion entwickelt, die bei einer jährlichen Glasproduktion für AB InBev-Marken in Europa eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 62.000 Autos pro Jahr bedeuten würde. 

Dem weltweit führenden Brauer und Eigentümer von Marken wie Budweiser, Stella Artois, Corona, Beck's und Leffe ist es gelungen, das Gewicht seiner Standard-Longneck-Bierflasche von 180 auf 150 Gramm zu reduzieren und den CO2-Ausstoß pro Flasche um 17% zu senken. Da Verpackungen durchschnittlich 50 % des CO2-Fußabdrucks von Produkten ausmachen, sind solche Innovationen ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele von AB InBev, die eine Reduzierung der CO2-Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2025 um 25 % umfassen.

Diese Weltneuheit – entwickelt im Global Innovation and Technology R&D Centre der Brauerei, GITEC in Leuven, Belgien – kombiniert verschiedene innovative Technologien, um eine nachhaltigere Flasche zu liefern und gleichzeitig eine sichere und bierqualitätssichere Verpackung zu gewährleisten.

„Das leichte Gewicht unserer Flaschen hat bei AB InBev seit vielen Jahren Priorität und diese neue, leichtere Flasche ist ein wichtiger ökologischer und technologischer Durchbruch, der es uns ermöglicht, den CO2-Fußabdruck der Glasflasche zu verringern“, erklärt Frederik De Graaf, Global Director, Entwicklung der Verpackungstechnologie bei AB InBev. „Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit unseren externen Glaspartnern, dem Austausch von Wissen und der gemeinsamen Arbeit an neuen Glasbeschichtungen, neuen Glasformbeschichtungen und modernster Verarbeitung zur Verstärkung des Glases.“

Das Projekt war jedoch nicht ohne Herausforderungen: „Qualität und Sicherheit sind nicht verhandelbar und alle neuen Verpackungsinnovationen durchlaufen umfangreiche Tests, bevor sie auf den Markt kommen.“ Frederik hinzugefügt. „Bei der Gewichtsreduzierung der Flasche standen wir vor starken Herausforderungen – Bier ist natürlich ein kohlensäurehaltiges Getränk und durch die Ausdehnung des Gases unter bestimmten Hitzebedingungen kann sich ein Innendruck aufbauen. Wir mussten auch auf die Geschwindigkeit unserer Abfülllinien achten, die hohe Aufprallkräfte auf die Flaschen ausüben. Letztendlich hat uns eine Kombination aus modernster Ausrüstung, qualifizierten Bedienern und Prozessverbesserungen geholfen, diese Innovation zu verwirklichen.“ 

AB InBev untersucht nun, wie die neue Flasche zunächst in Europa als Einwegflaschen eingeführt werden kann. In Märkten, in denen der Brauer mit Mehrwegflaschen präsent ist – die durch die mehrfache Wiederverwendung der Flaschen einen geringeren ökologischen Fußabdruck haben – besteht die nächste Herausforderung für das GITEC-Wissenschaftsteam darin, Technologien zum Leichtgewicht dieser Flaschen, die überleben müssen, weiterzuentwickeln viele Zyklen. AB InBev verpflichtet sich, bis 2025 100 % seiner Produkte in Mehrwegverpackungen oder aus mehrheitlich recyceltem Material anzubieten.

, © AB InBev